Berufung gefunden

Steuerberater

Marvin Menz - Steuerberater

Verbindung

Einer der jungen Steuerberater Hessens (Examen & Bestellung im Jahr 2014), Marvin Menz, hat mit uns über seine Karriere gesprochen und wird dabei ganz philosophisch:

1. Herr Menz, wie sind Sie auf den Beruf des Steuerberaters für sich als Berufung gekommen?
In gerader Linie. Mein Vater ist ebenfalls Steuerberater und darüber hinaus vereidigter Buchprüfer. Entscheidend für meine Berufswahl war die Bandbreite des väterlichen Erfahrungsschatzes, von dem ich lange zehren konnte und worauf ich noch immer gerne zurückgreife! Der Beruf vereint die Themenfelder Betriebswirtschaftslehre, Steuern und allgemein die kaufmännische Interessensverfolgung (das Unternehmertum) für mich noch immer auf einzigartige und faszinierende Art und Weise. Fachwissen in Verbindung mit (Berufs-)Erfahrung bildet für unsere Mandanten einen Mehrwert. Man wird damit Teil des Erfolgs der Mandanten. Die Zahlen sind das Ergebnis menschlichen Wirkens und führen zu spannenden Geschichten, die wir seit über 30 Jahren begleiten dürfen. Meine Mandanten und ich schreiben die Geschichten neu, nun in zweiter Generation. Vieles wiederholt sich. In so mancher Situation erkenne ich die „alten Geschichten“ wieder, die mich als Kind bereits so fasziniert haben…

2. Welchen Beruf, Herr Menz, würden Sie heute wählen, wenn Sie wieder neu entscheiden könnten?
Welchen oder welche? Das wären theoretisch viele. Philosophisch kann man sagen: „Mit jedem erfüllten Traum, stirbt einer“ – daher möchte ich die vielen Berufe, die ich in der Begleitung schon als sehr spannend empfinde, gar nicht unbedingt selbst ausüben. Als Steuerberater sind wir ohnehin jeden Tag live dabei: Bei den Träumen und einzigartigen Wegen, die unsere Mandanten täglich gehen. Man erfährt von den Herausforderungen, den schönen und auch weniger schönen Seiten anderer Berufsbilder.
Eine Berufung bleibt jedoch eine Berufung! Ich bin im richtigen Beruf angekommen. Ich wäre dennoch jeder Zeit bereit, wäre es notwendig, mich neu zu erfinden. Das tun auch unsere Mandanten – und wir immer ein kleines Stück mit ihnen. Wer weiß, was in zwanzig Jahren die Berufe von heute ausmachen wird. Ich hoffe zwar, vieles bleibt wie es ist… aber sollte es nicht so sein, dann hoffentlich besser.

3. Was empfehlen Sie Menschen, die den Beruf des Steuerberaters ergreifen möchten und sich womöglich auch selbständig machen?

Man sollte pausenloses Interesse haben. Interesse am Steuerrecht, der Mikroökonomie und an den eigenen Mandanten. Man darf keinen Neid empfinden oder missgünstig sein. Im Gegenteil: Man freut sich über Erfolge der Mandanten und leidet bei gegenteiliger Entwicklung auch mal mit. Man sollte sich Hineinversetzen wollen, Empathie entwickeln. Man muss die Welt durch andere Augen sehen wollen… um womöglich im nächsten Moment zurückkehren und Empfehlungen aussprechen, das Gegenteil zu tun. Man geht dabei täglich aufs Neue Risiken ein – auf menschlicher, wie beruflicher Ebene. Der Beruf, ausgeübt in der Selbständigkeit, verlangt enorm viel ab – das kann ich jedem Kollegen versprechen. Er gibt aber auch viel zurück!
Besuchen Sie die Website von Marvin Menz unter https://menz-stb.de/

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