Berufung gefunden

Matthias Dölger - Buchhandlung Bukafski

Verbindung

Herr Dölger eröffnete seine Buchhandlung in der Mainzer Neustadt. Bukafski steht für die in Mainz in dieser Art einzigartige Kombination aus BUch und KAffee. Wie es dazu kam und was er anderen Menschen auf diesem Fachgebiet empfiehlt, lesen Sie hier:

1. Herr Dölger, es ist ja schon eine wunderbare Kombination „in Ruhe einen Kaffee zu trinken und dabei in die Welt der Bücher einzutauchen“ Wie sind Sie auf die Idee gekommen, hier in Mainz in der Neustadt eine Buchhandlung mit Café zu eröffnen ?
Das Vorhaben eine eigene Buchhandlung zu gründen wuchs während meiner Lehrzeit in einer Mainzer Traditionsbuchhandlung. Da bei diesen Überlegungen schnell deutlich wurde, dass „nur“ ein kleines Buchsortiment gegen die heutige Konkurrenz durch Internkonzerne und Filialisten schwer Bestand haben dürfte, kam die Idee einer Kombination mit einem kleinen Cafébetrieb auf, die sich inzwischen als sehr passend erwiesen hat. Dass das Bukafski in der Neustadt gegründet wurde, hat den einfachen Grund, dass ich hier schon lange lebe und mich hier auch sehr wohl fühle.

2. Wenn ich bei Ihnen Café und die wirklich gut sortierten Büchern, nebst umfangreichem Kinderbuchsortiment – sehe, frage ich mich welchen Beruf würden Sie heute ergreifen, wenn Sie wieder neu wählen müssten ?
Da es zwar inzwischen schon über acht Jahre sind, die das Bukafski besteht, die Zeit aber wie im Flug vergangen ist, und mir die Arbeit nach wie vor sehr großen Spaß bereitet, würde ich mich wahrscheinlich wieder für meinen jetzigen Beruf entscheiden. Der einzige beklagenswerte Wermutstropfen ist, dass ich mir mehr Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern wünsche, aber das ist wohl leider ein Problem mit dem viele Menschen in unserer Gesellschaft hadern.

3.  Was empfehlen Sie Buchhändlern, die sich u.U. so wie Sie mit einem Café und einer Buchhandlung selbständig machen möchten?
Die generell wichtigste Vorüberlegung zur Selbständigkeit ist meiner Meinung nach, ob man bereit ist die gesamte Verantwortung einer Unternehmung auf die eigenen Schultern zu nehmen und ob man unter Umständen bereit ist 70 Stunden oder mehr pro Woche zu arbeiten. Die vermeintlich hohle Floskel „selbst und ständig“ hat nämlich leider einen sehr wahren Kern. Was den Buchhandel im Speziellen angeht, denke ich, dass man sich nicht von dem immer wieder laut werdenden Abgesang auf die Buchbranche entmutigen lassen darf, sondern offen und motiviert einen Teil zu deren Fortbestand beitragen sollte.

Besuchen Sie die Website von Matthias Dölger unter https://bukafski.de/

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